Im Schwenninger Moos

Dienstag, 23. April 2019

Im Moos nix los?

Selbst das brütende Blesshuhn wunderte sich. Sechzehn Männer und eine Frau. Eine Schulklasse mit Lehrerin? Ein Lümmel dabei, der meint, er muss auf einer umgestürzten Birke auf den Tümpel hinausbalancieren.

Doch der Reihe nach.

Start am Eislaufstadion

Das Schwenninger Moos war das Ziel der DienstagsWanderer. In Deißlingen wurde Wanderführer Erich abgeholt. Am Eissportzentrum HELIOS Arena in Schwenningen traf man sich mit dem Rest der Truppe. Mit einer professionellen Einführung über die Entstehung des Moores, über die Grenze zwischen Baden und Württemberg, über die europäische Wasserscheide, über das Miteinander (oder auch nicht) in der Doppelstadt Villingen-Schwenningen, begann ein interessanter Rundgang. Am Reitstall vorbei ging es direkt hinein in das Naturschutzgebiet. An schön gestalteten Informationstafeln war Wissenswertes dargestellt und beschrieben. In großer Schrift, also auch ohne Brille lesbar, aber (war es jetzt schon der Durst oder nur Desinteresse?) nicht jeder nahm sich die Zeit zum Lesen. Schilf und abgestorbene Bäume, undurchdringliches Dickicht und unzählige Tümpel säumten den Weg. Dann ein kleiner See, auf dem ein Wildentenpaar schwamm und ein stolzer Graureiher auf Fischfang war. Unüberhörbar das Gezwitscher der Vögel. Dort ein Frosch, der vor den Leinstetter Froschkönigen die Flucht ergriff, aber sonst schien kein Leben in der braunen Brühe des Moores zu existieren. “Neckarursprung”. Ein etwas verwittertes Schild wies auf die Neckarquelle hin. Man erinnerte sich an ein Gedicht, das man in der Schule gelernt hat.

Die Neckarquelle?!

“Dr Necker”

Ta’z und Musek ghaöt zur Kirbe, ond d Haohzichstrauß zur Braut

ond zur Fasnet ghöaret mürbe Küachle, wia dr Speck ins Kraut.

Ond zur Täufete ghaöt s Kendle, ond zum Gaigel ghaöt d Trompf,

ond dr Necker ghaört ens Ländle, als sei Heaztuck ond Treumpf.

Weiter ging es teilweise auf Holzbohlen, teilweise auf einem Waldweg. Umgeknickte Bäume, dürres Gestrüpp, Todholz. Bedrückend und doch faszinierend.

d Fritz

Moorlandschaft, Mooshügel und dazwischen immer wieder kleine Föhren, die sich prächtig entwickeln. Ja und dann war da das Nest mit dem Blesshuhn, die im Wasser liegende Birke und …..nein, kein Schüler im Flegelalter, es war d “Fritz”, der meinte, er muss nasse Füße riskieren. Schade, es war den Kameraden nicht vergönnt, ihn im Moor versinken zu sehen. Pfui, wer würde ihm so etwas wünschen. Allerdings, nasse Füße hätten es schon sein dürfen. “Vorsicht Jogger, bitte Rettungsgasse bilden”, der Ruf von hinten. Für die Joggerin, die entgegen kam,  war das nicht erforderlich. Nochmals ging es an den Koppeln des Reiterhofs vorbei. Da kam sie angeritten, die große Blonde auf ihrem Schimmel. Eleganter Trab, vorbei an den staunenden Rentnern, deren Kommentare, Gedanken und deren Wunschdenken……da wäre dann wieder die Schulklasse. Endlich war Einkehren angesagt. Am von knallgelb leuchtenden Sumpfdotterblumen geschmückten Bachlauf entlang wanderte man noch ein kleines Stück durch das ehemalige Landesschaugelände zur Biwakschachtel des DAV Schwenningen. Ein sensationeller Platz. Ein freundlicher Wirt, eine wuselige Wirtin, die auch schon mit Kugelschreiber und Block um die Ecke kam. Dann wieder das allwöchentliche Drama mit der Bestellung. Wen wundert’s, dass die gestresste Frau ohne Gertränke daherkommt und mit Tränen in den Augen beichtet, dass sie süße statt saure Radler eingeschenkt hat. Fassungslos schreit  Bruno:  “Des trenk i net, i will a sauers”! Letztendlich war es kein Problem, es gab auch einsichtige Kameraden, die ihr aus dieser verzwickten Lage heraushalfen. Das war es aber noch lange nicht. Die arme Frau war völlig von der Rolle. Wer wollte sauer, wer süß, wer Kaffee, wer Cappuccino, wer Kuchen, fast zwei Stunden lang. Sie hatte fertig. Gespannt wartete man dann auf die Tragödie beim Bezahlen. Das machte sie aber clever. Sie schickte ihren Mann an die Front. Der stellte sich ans Tischende und klagte: “Ihr habt meine Frau  fertig gemacht, macht euch aber nichts draus, sie sieht immer so fertig aus und er soll in ihrem Auftrag noch einen Schnaps spendieren”.  Alles gut. “Wo kommt ihr denn her?” Aus Dornhan. Kennt er nicht. Aber Sulz am Neckar, da war er bei der Bundeswehr. “Faulenzerkompanie”, kommt es aus der Runde. Da fällt ihm nichts mehr ein, doch, die Runde Schnaps und die DienstagsWanderer dürfen wieder kommen. Ist doch schön, es war schön.

a Schnäpsle

Kommentar vom Wanderführer Erich: “Geht’s bei euch immer so zu?”

Kommentar von Albrecht: “Wiederum ein schöner Tag.”

 

 

 

 

Minnesänger-Denkmal

Zum Jahrtag am 17. April wird am Denkmal eine Fahne gehisst

Am 17. April jährt sich der Todestag von Albrecht II von Hohenberg, der 1298 in der Schlacht bei Leinstetten sein Leben verlor neben zahlreichen Getreuen, die mit ihm gefallen waren.

Zur Erinnerung wird  am Mittwoch, 17. April 2019  am Denkmal in den Kreuzwiesen zur Ehre Hohenbergs eine Fahne gehisst. Dabei wird  auch kurz auf die Schlacht und die damit verbundene Historie eingegangen.

Herzliche Einladung an die ganz Bevölkerung. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Minnesänger-Denkmal.

Brot & Brezel – backfrisch vor Ort

Bestellschluss in der Osterwoche bereits am Gründonnerstag

Aufgrund der Osterfeiertage sind in der Osterwoche Bestellungen bei Brot & Brezel nur bis Gründonnerstag 17.00 Uhr möglich. Wir bitten um Beachtung.

Die Backwaren können am Ostersamstag, wie gewohnt, von 7.00 Uhr bis 9.30 Uhr abgeholt werden.

Wir wünschen allen ein FROHES OSTERFEST!

Rückblick: Genusswanderung auf dem Bänkleweg

Bänklefest in freier Natur ein voller Erfolg

Der Frühling steht vor der Tür (man mag es kaum glauben nach dem heutigen Schneefall) – viele Leute verspüren den Drang nach Frische, Luft, Natur und Bewegung.

So war es auch am vergangenen Sonntag bei der Genusswanderung auf dem erweiterten Bänkleweg. Die Bürgerwerkstatt hatte eingeladen und mehr als zahlreich war der Zuspruch und die Teilnahme aus der Bevölkerung.

“So viele Leute seien noch nie auf dem Parkplatz der Schloßbrücke gestanden”, meinte Tom am Morgen. Dies hat er dann auch in der Anzahl der Wawus am Nachmittag gemerkt.
Wawu – wer das noch nicht kennt muss hier unbedingt weiterlesen.

Lesenswert auch der Bericht von Ursel Gukelberger im Schwabo

„Rückblick: Genusswanderung auf dem Bänkleweg“ weiterlesen

Auch der Bänkleburger mundet hervorragend

Genusswanderung in den Frühling am Sonntag, den 7. April 2019

von Ursula Gukelberger

Eine Genusswanderung in den Frühling auf dem erweiterten Bänkleweg „Nuff ond Nab“ wurde von Mitgliedern der Bürgerwerkstatt „Lebendiges Leinstetten“ am Sonntag angeboten.

Kopfzerbrechen machte den Initiatoren im Vorfeld die schlechte Wettervorhersage, da doch eine aufwändige Organisation für alle Stationen notwendig war. Mutig wurde jedoch die Durchführung beschlossen und kaum zu glauben, es blieb trocken bis zum Schluss und manchmal schien sogar die Sonne.

Evelyn Bronner, Leiterin der Bürgerwerkstatt, begrüßte am Start ungefähr 100 wanderfreudige Gäste mit „Kind und Kegel“, alt und jung aus Leinstetten, Bettenhausen, Dürrenmettstetten, viele aus dem Kreis Freudenstadt und sogar Gäste aus Balingen. Sie war überwältigt von diesem großen Interesse und zeigte in kurzen Worten die Wanderroute mit den 4 Stationen auf, die bewirtet wurden. Diese waren auch gekennzeichnet mit großen roten Luftballons. Wer Lust hatte, konnte sich in einer Stempelkarte die jeweilige Station abstempeln lassen. Bei 4 Stempeln gab es als Belohnung einen Wanderwurstsalat in der „Schloßbrücke“.

Wanderführer Marcellus Bronner startete mit seiner Gruppe am Heimbach entlang, den Sägesteig steil hoch zum „Waldsofa im Buch“. Hier erwartete die Wanderer eine erste Rast und es wurde ein Frühstück mit Hefegebäck aller Art, Kaffee, Getränken und Obstsalat angeboten. So konnten sich die Wanderer am ersten Genussbänkle stärken und die herrliche Sicht auf Leinstetten genießen.

Weiter ging es über trockene und gut begehbare Weg zur Ruine Lichtenfels. Beim „Ruinenbänkle“ standen verschiedene Getränke und ein „Schloßbrand“ zur Selbstbedienung bereit. Auch von hier aus wieder ein herrlicher Blick ins Glatttal und auf die nächste Station „Im Gries“. Zuvor musste jedoch die weitere Strecke bewältigt werden.
Diese führte den Burgweg hinunter, weiter rund um den ehemaligen Stausee am E-Werk Bettenhausen vorbei und wieder hoch, Richtung Glatttalschwimmbad. Über einen urigen Pfad ging es bei „den Riesen“ zur nächsten Etappe, Waldsofa „Im Gries“.

Hier hatten fleißige Helfer der Bürgerwerkstatt und Familie Reichl ein Mittagessen parat. Auf den Grills brutzelten die „Roten“ und Fleischküchle für die „Bänkleburger“. Nicht nur die Rundwanderer waren hungrig, es hatten sich auch viele Wanderer eingefunden, die einen kürzeren Weg genommen hatten. Mit einem Ansturm von über 150 Personen hatten die Köche alle Hände voll zu tun. Eine super organisierte Zusammenarbeit sorgte an allen Stationen für einen reibungslosen Ablauf und keiner musste hungern.

Nach der Stärkung „Im Gries“ führte der Wanderweg runter in`s Dorf und hoch zu „Leglers Kreuz“. Dies war auch die letzte Station der Route und dort hatten die Organisatoren Tische und Bänke aufgestellt und ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Kaffee und anderen Getränken parat.

Wieder kamen Kurzwanderer und Gäste, die nicht so gut zu Fuß waren hinzu und genossen bei angenehmen Temperaturen einen gemütlichen Kaffee. Nach und nach hatten sich die Wanderer auf den Rückweg begeben und 114 Personen hatten sich mit 4 Stempeln einen Wurstsalat in der „Schloßbrücke“ erwandert.

Die positive Resonanz bei den Wanderern war riesig und von allen Seiten war zu hören, dass es eine wirklich gelungene Veranstaltung der Bürgerwerkstatt gewesen wäre. Eine Dame hatte dabei berichtet, ca. 15 000 Schritte auf dieser ca. 10 km Strecke mussten gelaufen werden. So wäre zu hoffen, daß solch eine Genusswanderung wiederholt würde.

Kath. Kirchengemeinde St. Stephanus in Dornhan-Leinstetten

Für unseren Katholischen Kindergarten „Kleine Strolche“ in Leinstetten suchen wir ab September 2019 eine Pädagogische Fachkraft (m/w/d) in Teilzeit mit 70{6ac9fb872482fb76c2d6bdc9f2bf9e2dc2dd3c7c3a4ad97ef6efdcc67b086c1c}, im Anteil von 35 {6ac9fb872482fb76c2d6bdc9f2bf9e2dc2dd3c7c3a4ad97ef6efdcc67b086c1c} unbefristet, 35{6ac9fb872482fb76c2d6bdc9f2bf9e2dc2dd3c7c3a4ad97ef6efdcc67b086c1c} befristet als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung.

„Kath. Kirchengemeinde St. Stephanus in Dornhan-Leinstetten“ weiterlesen

Gottesdienste von Palmsonntag bis Ostern

Herzliche Einladung zur Mitfeier der Kar- und Ostertage

Seit Aschermittwoch bereiten wir uns in der 40-tägigen Fastenzeit auf das wichtigste Fest der Kirche – das Osterfest – vor. Am Sonntag, den 14. April 2019 beginnt mit dem Palmsonntag die heilige Woche, oder auch Karwoche, die mit der Feier der Ostergottesdienste ihr Ende findet. In dieser Woche durchleben wir mit dem Einzug in Jerusalem, dem letzten Abendmahl, dem Leiden und Sterben und der Auferstehung Jesu die wichtigsten Ereignisse der Christenheit.

Wir möchten die ganze Gemeinde zur Teilnahme an den Gottesdiensten in dieser besonderen Woche einladen.

„Gottesdienste von Palmsonntag bis Ostern“ weiterlesen

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