Traditionelles “Fahne hissen” am Minnesängerdenkmal in den Kreuzwiesen

Auch in diesem Jahr wurde am 17. April an einen bedeutenden Tag in der Geschichte von Leinstetten erinnert. Trotz schlechten Wetters und bei strömendem Regen hatten sich über 20 Personen am Denkmal eingefunden, um die Fahne dort  zu hissen. Historiker  und Forscher Fritz Peter sprach einige Worte zu diesem  Gedenktag und erinnerte an das historische Ereignis im Jahre 1298.

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Fahne hissen am 17. April – Minnesänger Denkmal in den Kreuzwiesen in Leinstetten

Der 17. April ist ein bedeutender Tag in der Geschichte um das Minnesänger Denkmal in Leinstetten. Jedes Jahr wurde traditionell von Bernhard Bronner und von Erwin Haibt die Fahne am Denkmal in den Kreuzwiesen gehisst und eine kleine Feier veranstaltet. Leider sind die beiden Initiatoren verstorben, aber die Tradition wird in ihrem Sinne fortgeführt.

Das Denkmal selbst wurde am 1. Juli 1989 mit einer Erinnerungstafel, einem Gedenkstein und 3 Steinkreuzen unter Leitung von Lehrer Hans Saile, Feuerwehrkommandant Bernhard Bronner und Schreinermeister Erwin Haibt errichtet und feierlich eingeweiht.

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April, April………

So, der 1. April ist vorbei.

Ab jetzt lügen wir wieder zweckmäßig und zielführend und nicht nur aus purem Spaß.

Sonja Faber-Schrecklein hatte leider an diesem außergewöhnlichen Datum ihren Besuch bei den DienstagsWanderern kurzfristig abgesagt. Schade.

Dienstag, 02. April

Nach Bettenhausen sollte es gehen. Klaus hatte die Kameraden ins Narrenstüble der Schnecken zum Umtrunk eingeladen. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Nur was für einer? Der Einstieg auf dem Bänkleweg ging ja noch, aber der zweite Abschnitt hinauf zum oberen Buchweg war eine Katastrophe. Tiefe, nasse, schmierige Fahrspuren. Fast nicht begehbar. Wo ein Wille…., na ja, irgendwann standen die Wanderer dann doch oben an der Abzweigung. Stollen unter den Schuhen, Hosenbeine verdreckt, durchgeschwitzt, aber trotz allem gut gelaunt. Entspannt ging es dann am Hang entlang zum Fürnsaler Sträßle und die Steige hinunter nach Bettenhausen. Im nassen Gras wurden die Schuhe noch notdürftig gesäubert und somit konnte getrost zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Im wohnlichen Narrenstüble durften die Senioren sogar altersgerecht beim Bier zwischen Zimmertemperatur und kalt wählen. Fritz freute sich ganz besonders, dass er wieder mal in seinem früheren Sitzungszimmer residieren durfte. Deshalb wurde ihm auch der Platz am oberen Tischende zugewiesen. Allerdings gingen seine Informationen aus seiner Bürgermeisterzeit völlig unter, denn die Unterhaltungen wurden dermaßen laut geführt, dass man maximal seinen Nebensitzer verstehen konnte.

Bestens versorgt im Narrenstüble der Schnecken.

Inzwischen hatte Elisabeth den Dampfkessel zum Kochen gebracht und endlich wurde es leiser, denn leckere Würste und Wecken wurden serviert. Dann auch noch eine zweite oder gar eine dritte Wurst. Klar, nach so einer anstrengenden Tour da schmeckte es halt und für den Heimweg mussten  ja auch noch Reserven angelegt werden. Nach dem zweiten oder gar dritten Bier war dann auch das Flüssigkeitsdepot gut gefüllt und mit einem Dankschön an Klaus verließ man die gute Stube und es ging mit raumgreifenden Schritten an der Glatt entlang zurück nach Leinstetten.

Dienstag, 09. April

Stadtführung in Rosenfeld.

Rosenfeld? Wie, was, wer? Es war Gotthards Idee. Und es war eine richtig gute Idee. Geführt von seinem ehemaligen Arbeitskollegen Karl-Heinz Leopold lernte man das Städtchen Rosenfeld und seine Geschichte kennen. Am Treffpunkt in der Stadtmitte grüßte schon das Lehner Brauhaus, aber es ging zwei Gassen weiter zum Rathausplatz und somit war man auch schon in der schönen Altstadt von Rosenfeld mit ihren historischen Gebäuden angelangt.

Karl-Heinz begrüßte die Gruppe vor dem neuen Rathaus, in dem er über Jahre hinweg als Ratsmitglied unter anderen auch mit dem in Leinstetten von Fritz ausgebildeten Manfred Benkendorf residierte.

Danach begann er mit seinen hochinteressanten Ausführungen über die historischen, bestens erhaltenen und gepflegten Bauten, die vor Jahrzehnten schon fast zum Abbruch freigegeben waren, dann aber mit der Abwahl des damaligen Bürgermeisters doch noch erhalten blieben.

Das Alte Rathaus gegenüber wurde 1687 erbaut und beherbergt den repräsentativen historischen Sitzungssaal, der in heutiger Zeit als Raum für die standesamtlichen Eheschließungen genutzt wird.

Das Ursulahaus ist vermutlich die Wiege der Ursula von Rosenfeld, der Stammutter der Großherzöge von Baden.

Der imposante Fruchtkasten, ebenfalls in der Frauenberggasse, diente im Mittelalter als Getreidelager für Notzeiten. Heute beherbergt das monumentalste Gebäude der Altstadt das Heinrich-Blickle-Museum.

Die Alte Apotheke, erbaut 1244, ist das älteste, noch erhaltene Steinhaus Süddeutschlands.

Die Alte Gerbe ist ein imposantes Gebäude in der historischen Mömpelgardgasse mit einem gußeisernen Brunnen.

Die Evangelische Stadtkirche in Rosenfeld aus dem 15. Jahrhundert ist eine Saalkirche mit zweigeschossiger Vorhalle, die am Stadteingang gemeinsam mit dem Brunnen ein markantes, weithin sichtbares Zeichen setzt.

Mittelpunkt ist der Marktplatz aus dem 16. Jahrhundert, mit einem von 13 fließenden Brunnen der Stadt.

Das etwa 500 Jahre Alte Spital bietet heute Raum für die Stadtbücherei, den DRK Ortsverein, einen Bürgersaal sowie eine Galerie.

Während des Rundgangs erfuhren die Teilnehmer noch vieles über die ehemalige Reichsstadt, ihre eingeengte Lage, die Stadtmauer, das Bubenhofer Täle, aus dem in früheren Zeiten vierspännig die Postkutsche von Thurn und Taxis hochgezogen werden musste, über das neue Rosenfeld, die Industrieansiedlungen und das neue Wohngebiet.

In den alten Gemäuern des “Backhaus Mahl“ fand natürlich noch die traditionelle Einkehr statt. Danach bedankte sich Organisator Gotthard im Namen der DienstagsWanderer bei Karl-Heinz für die perfekte Stadtführung mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen beim  Pfingstmarkt in Leinstetten.

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung des SV Lichtenfels Leinstetten e.V.

Der Sportverein Lichtenfels Leinstetten e. V. lädt alle Mitglieder, Ehrenmitglieder, Freunde und Gönner des Vereins zu seiner 69. ordentlichen Jahreshauptversammlung am Freitag, den 19.04.2024 um 20:00 Uhr in das Gasthaus Schlossbrücke in Leinstetten ein.

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Bekanntgabe der Tagesordnung
  3. Totenehrung
  4. Berichte:  Schriftführer, Vorstände Kassenprüfer, Spartenleiter/Übungsleiter/Trainer
  5. Aussprache und Entlastung
  6. Beitragsanpassung
  7. Ehrungen
  8. Wahlen:  Vorstand Sport, Vorstand Veranstaltungen, 5 Ausschussmitglieder, 1 Kassenprüfer
  9. Anträge/Wünsche/Verschiedenes
  10. Termine/Bekanntgaben
  11. Schlusswort

    Anträge zur Mitgliederversammlung können mündlich oder schriftlich bei einem der Vorsitzenden bis zum 12.04.2024 eingereicht werden.

Die Vorstandschaft des SV Lichtenfels Leinstetten e.V.

Letzter Kegelabend der Kegelfrauen „Hauruck“

Im April 1971 begann ein etwas außergewöhnlicher (war damals nicht üblich) Start eines Damenkegelklubs in Leinstetten.

Warum nicht auch wir?
Die Gründerin Gerda Bronner, eine lebhafte und unternehmungslustige „eingeheiratete Auswärtige“ aus Dortmund hatte eine zündende Idee.
Jede Woche trafen sich die Männer zum Kegeln im Gasthaus zur Linde hier im Ort. Gerda selbst bediente dort und dabei kam ihr der Gedanke, warum sollen sich die Damen nicht ebenfalls ein Vergnügen gönnen. Gesagt getan, schnell hatte sie Anhängerinnen gewonnen, die den Einfall ebenso begrüßten.

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Rückblick Generalversammlung

Nach der Totenehrung für die langjährigen Mitglieder Robert Bronner und Fridolin Rebholz
folgte der Bericht des Schriftführers Timo Günthner.
Beim Kassenbericht konnte Kassiererin Sara Haibt ein leichtes Plus für das abgelaufenen Jahr vermelden. Die Kosten für Busse und Narrenkleidung sind jedoch hoch.
Beim Bericht des Gruppenführers konnte man auf einen gelungene Ausflug zurückblicken und auch die Planung und Durchführung des Kameradschaftsabends forderte das Gremium. In etlichen Sitzungen wurde auch zusammen mit dem Narrenrat die Häsordnung Neugestaltet und Überarbeitet. Auch das Maskenabstauben und die Narrentaufe waren wichtige Stationen.
Zunftmeister Patrick Günthner startete in seinem Bericht mit dem Pfingstmarkt, der zusammen mit dem Musikverein hervorragend gemeistert wurde. Gelungene Veranstaltungen für die Narren waren der Waldgau-Kameradschaftstag in Glatt und der Kameradschaftsabend der Zunft. Auch der Nikolaustag beim Musikpavillon im Föhrenwäldle war gelungen und ließ Kinderaugen strahlen, wobei auch die Bläserklasse ein gelungenes Konzert gab. Nach dem Maskenabstauben ging es bereits richtig in die Fasnet mit einigen Terminen. Insgesamt hatte man eine schöne Fasnet auf die Beine gestellt.
Keine schwere Aufgabe erwartete Georg Bronner als Wahlleiter bei den anschließenden Wahlen. Einstimmig wurde Patrick Günthner als Zunftmeister und Wolfgang Hiller als Vize bestätigt. Ebenso Sara Haibt als Kassiererin und Timo Günthner als Schriftführer.
In den Narrenrat wurden Benjamin Bronner, Mattias Günthner, Lorenz Günthner, Lisa Rebholz, Raphael Saur und Joshua Beuter wiedergewählt. Nachdem im vergangenen Jahr das Gremium per Satzungsänderung erweitert wurde, standen 5 neue Narrenräte zur Wahl. Neu ins Gremium kamen Monika Homp, Marina Bronner, Markus Kaupp, Pascal Vollmer und Matthias Bronner.
Neue Kassenprüfer wurden Helmut Buhl und Winfried Bronner. Als Gruppenführer und Vize wurden David Mandrella und Michelle Schäfer klar bestätigt.
Der Gruppenausschuß besteht aus Petra Banholzer, Petra Rebholz, Florian Vogt, Fabienne Günthner, Tina Bronner, Dimitri Haibt, Tamara Klingele und Tina Günthner.
Bei den Ehrungen wurden Jutta Dölker und Uwe Gscheidle für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Petra Banholzer und Patricia Käufer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Unter Punkt Verschiedenes gab Zunftmeister Patrick Günthner einen Überblick über den momentanen Stand der Vorbereitungen für das 50jährige Jubiläum im Januar 2025.

Am 28.09.2024 veranstaltet die Zunft einen Vortrag mit Fasnetsforscher Dr. Werner Mezger im Leinstetter Bürgerhaus über die schwäbisch-alemannische Fasnet. Gleichzeitig gibt es einen Vortrag von Fritz Peter speziell über die Fasnet in Leinstetten.

Erlebnisse der besonderen Art.

 

Vom “Schwarzen Mann“ bis zur Synagoge.

Dienstag, 27. Februar 2024

Das Schornsteinfegermuseum in Villigendorf stand bei den DienstagsWanderern auf dem Programm. Was wird es wohl zu sehen geben außer alte, verrußte Ofenrohre und mit Glanzruß behaftete Kamine? Aber hallo. Nachdem man sich im gemütlich eingerichteten Eingangsbereich niedergelassen hatte und durch die Frau des “Schwarzen Mannes“ mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen versorgt wurde, stand er plötzlich da in seinen Originalklamotten, mit Schultereisen und Besen, mit goldenen Knöpfen an der Jacke, einem Gürtel mit goldener Schnalle, einem weißen Mundtuch und natürlich mit Zylinder.

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