Zunftball „Filmstudio Glatteratatsch“ begeistert Publikum in Leinstetten

Am 14. Februar um 20:02 Uhr verwandelte sich das Bürgerhaus in Leinstetten in ein närrisches Filmstudio: Die Narrenzunft Leinstetten lud zum Zunftball unter dem Motto „Filmstudio Glatteratatsch“ ein. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Stimmung, dank der Band „Tanz mit Axel L“ von Beginn an ausgelassen.

Nach dem Einmarsch der Bären und Treiber und dem Bärentanz, begrüßte Zunftmeister Patrick Günthner die frohe Narrenschar, Ortsvorsteher Georg Bronner mit seiner First Lady Karin, Ehrenzunftmeister Fritz Peter, Zunftmeister Marco Schwarz und Mitglieder der Narrenzunft Schnecken Bettenhausen.  Weiter ging sein Dank an die Mitglieder der Feuerwehr, dem Bühnenbildner Josef Dettling mit Lisa Rebholz und Christiane Kübler  und an die vielen Helfer im Hintergrund, ohne deren Zutun eine solche Veranstaltung nicht stattfinden könnte.

Durch das abwechslungsreiche Programm führte Feuerwehrmann Michael Käufer, der immer wieder gekonnt durch den Abend überleitete. Eine so große Aufgabe, die Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, machte ihm sehr zu schaffen. Er demonstrierte diese nach Art, vor dem Start im Flugzeug und hoffte, daß sich das Publikum an seine ausgeklügelten Vorschriften halten würde.

Gleich zu Beginn sorgten die „Nachrichten“ mit Nachrichtensprecherin Marina Bronner und Moni Homp sowie Reporter Dominik Bronner für viele Lacher. Große Aufregung, ein Wurstweckle wurde vermisst und gesucht wurde ein Einzeltäter. Er konnte anhand von Katzenhaaren identifiziert werden.

In einer humorvollen Büttenrede als Regisseur nahm Wolfgang Hiller das närrische Publikum mit hinter die Kulissen des turbulenten Filmgeschäfts. Eine Erotikkomödie sollte gedreht werden, aber leider fehlten die passenden Frauen und mit Männern alleine, wäre kein Staat zu machen.

Wie es sich für ein echtes Filmstudio gehört, lief natürlich nicht alles glatt: Das Filmteam hatte immer wieder Probleme, die Schauspieler rechtzeitig zu finden. Mal fehlte ein Darsteller, mal suchte man verzweifelt nach dem richtigen Einsatz, sehr zur Freude der Zuschauer.

Im Sketch „Frauen in der Kirche“ bewiesen Rita Dettling, Lisbeth Schaible, Margot Kaupp, Beate Pfeifle, Ellen Bronner und Tamara Klingele großes komödiantisches Talent. Anstatt sich fromm dem Gebet zu widmen, ging den Damen viel im Kopf herum. Was tut Eine von Bettenhausen hier in der Kirche, warum opfern manche nur „Rote“? Große Angst hatte eine der lustigen Kirchenbesucherinnen um ihren Braten zu Hause. Sie hatte vorgesorgt und das Gebiss ihres Mannes mitgenommen.  Der Pfarrer „bruddlad“ daß mit dem Opfer im Klingelbeutel kein Staat zu machen sei.

Nach der Pause ging es musikalisch weiter: Die Sänger am Film-Set „Glotzbebbel TV“, darunter Joshua Beuter, Julia Bronner, Diana Bronner, Volker Schäfer, Vincent Bronner und Roman Günther, brachten Stimmung in den Saal. First Lady Karin musste ganz besonders dran glauben und wurde mit dem verlorenen Autoschlüssel durch den Kakao gezogen. Kameramann Volker Schäfer hatte Müh und Not, alles mit der Kamera fest zu halten.

Eine Film-Szene der „Bergretter“ mit Mechthild Zürn und Josef Dettling zeigte, dass selbst Rettungsaktionen im Glatteratatsch-Studio ihre Tücken haben.  Einsatz in einer Waschküche, Maus in der Waschmaschine, Aktion umsonst, Maus hat sich in einer Bierflasche ertränkt.  Rettungsaktion; Person Karin, alias Mechthild Zürn muss gerettet werden. Das „Einhänga“ ist ein großes Problem und dazu soll noch gefilmt werden, Pech, wenn kein Film drin ist. Das humorvolle und gut schwäbische Zusammenspiel erheiterte das Publikum und der Beifall war riesig.

Beim „James Bond“-Casting mit Matthias Günthner und Tobias Rebholz wurde charmant aufs Korn genommen, wie schwierig es ist, den perfekten Agenten zu finden. Auf gutes Aussehen wurde viel Wert gelegt und die Frage war, wer ist wohl der Passende!

Ein weiterer Höhepunkt war der Tanz „Peter Pan“ mit Yara Bloch, Sophia Kaupp, Matti Glück, Frieder Alt, Fynn Gellisch, Nico Bernhard und Maximilian Grammel.

Sophia Kaupp und Yara Bloch hatten sich eine tolle Choreographie ausgedacht, die sie mit viel Mühe „an den Mann“ gebracht hat. Großer Beifall für diese unglaubliche und tolle Leistung.

Den musikalischen Schlusspunkt setzte Joshua Beuter mit dem Final-Lied. Alle Akteure stellten sich nochmals mit launigen Worten vor, bevor sie in einer Polonaise die Bühne verließen.

Wolfgang Hiller verabschiedete sich vom närrischen Publikum und es ging fröhlich weiter, bis in die frühen Morgenstunden.

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