Jubiläum 2025

Aktuelle Infos zu unserem Jubiläum.

Diese findet ihr auch immer unter www.narrenzunft-leinstetten.de

Für alle Besenwirtschaften gelten folgende Öffnungszeiten:

Freitag: 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Samstag: 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Sonntag: 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr

(Die tatsächlichen Öffnungszeiten der einzelnen Besen können abweichen)

Die Umzugsstrecke in der „Dürrenmettstetter Straße“ ist zu folgenden Zeiten gesperrt:

Freitag, 24.01. von 17:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

Samstag, 25.01. von 12:30 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

Sonntag, 26.01. von 12:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr

Die Ortsdurchfahrt „Glatttalstraße“ wird durch eine Ampel geregelt.

Alle Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

Impressionen vom Krippenspiel der Kinder in der St. Stephanuskirche Leinstetten Dezember 2024

Mit dem Lied, „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, stimmte die Schola, unter Leitung von Joshua Beuter, der auch an der Orgel begleitete, auf das Krippenspiel ein.

Nach dem Einzug der mitwirkenden Kinder begrüßte Katrin Marte alle Besucher, welche zu dieser Feier gekommen waren.
Mit dem Impuls „Sage, wo ist Bethlehem, verändert dieses Ereignis unser gesellschaftliches Leben, den Umgang miteinander?“ stimmte Sabrina Bronner auf das Geschehen der hl. Nacht ein.

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Rückblick Jahreskonzert Musikverein Leinstetten am 14.12.2024

Konzert zum 100jährigen Vereinsjubiläum – Finale

Ein Höhepunkt zum 100jährigen Bestehen des Musikvereins „Gut Klang“ Leinstetten, war das dritte, gemeinsame Jahreskonzert der Kooperationskapelle Dornhan – Leinstetten.

Vorstand Julian Bronner begrüßte zu Beginn Ortsvorsteher Georg Bronner mit Partnerin, die Ehrenmitglieder, passive Mitglieder, ehemalige Dirigenten und Vorstände und alle Mitwirkenden mit ihren Dirigenten und zahlreiche Gäste.
Er zeigte sich überwältigt vom Besucheransturm, der die Halle aus allen Nähten platzten ließ. Es mussten sogar noch Stühle herbeigeschafft werden.

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Ein toller letzter Wandertag 2024

Wer schnell gehen will, geht allein. Wer weit gehen will, geht in einer Gruppe – und wer Spaß haben will, geht mit den DienstagsWanderern wandern!“ Und einkehren.

Dienstag, 17. Dezember 2024

Und das waren am Dienstag 24 gestandene Männer. Nach langer Terminsuche hatte es endlich gepasst. Joachim Humm von den Senioren aus Marschalkenzimmern lud die DienstagsWanderer aus Leinstetten und Bettenhausen, zu denen seit vielen Jahren auch Kameraden aus Mettstett, Glatten, Freudenstadt, Fürnsal, Mühlheim und Stuttgart zählen, zu einer Tour rund um das Dorf ein. Es wurde gebeten, Handy, Kompass und Wanderkarte mitzunehmen, denn kleine, nicht so ernst gemeinte Zweifel bestanden schon, ob der gebürtige Bettenhausener sich wohl wirklich gut im Gelände auskennt oder ob man die Nacht irgendwo im verwunschenen Dobeltal bei der Hex verbringen muss. Besorgniserregend war natürlich seine schriftliche Bitte um Mitnahme von warmer Kleidung und Verpflegung. Typisch Humm! Erfreulicherweise standen trotzdem 24 mutige Männer am Start.

Hochspannung am Start.

Bravo. Bei idealem Wanderwetter ging es entlang der Rosenstraße hinaus auf die Felder. Ein kleines Stück auf dem Radweg Richtung Dobeltal, dann “Gott sei Dank“ links hinauf zum in den Hecken versteckten Dorfbrunnen oder vielleicht eher Cholera-Brunnen.

Blick ins Dobeltal.
Am Cholera-Brunnen.

Eigentlich ein idealer Ort um einen Kasten Bier oder eine Flasche Willi zu verstecken. Enttäuscht folgte man dem Wanderführer hinaus ins Blumentäle. Herrlich ging es dahin, die wärmende Sonne genießend. Aha, oben am Waldrand Frau, Mann, Hund. Getränkestation? Nein, aber immerhin durfte man dem Leinstetter Baron Freiherr Edwin von Podewils und seiner Frau “Hallo“ sagen.

Der Wanderführer im Dialog mit dem Ehepaar von Podewils.

Vermutlich extra angereist um die Wanderer anzufeuern. Wehmütig wurde zum ehemaligen Gasthaus Waldeckhof hinübergeschaut, in dem früher öfters eingekehrt wurde. Geschlossen. Früher wurde Baisinger Bier dort ausgeschenkt und klar, dass der Baisinger Bruno, bevor er in Leinstetten um Asyl gebeten hat, dort die eine oder andere Halbe genossen hat. Es folgte ein kleiner Anstieg hinauf zum höchsten Punkt der Stadt Dornhan. Perfekt, eine Rundumsicht, fast wie auf der Zugspitze. Also fast.

Fernblick, Weitblick. Durchblick?

Auf einer Panoramatafel waren die markantesten Punkte beschrieben. Mancher sah den Mont Blanc, mancher den Rottweiler Turm, obwohl er von  den Hecken verdeckt war, mancher die Windräder von Simmersfeld, obwohl auch sie sich im Dunst versteckt hatten. Die Zimmerner Kameraden gaben sich alle Mühe, ihren Gästen möglichst viel zu zeigen, sie über dies und jenes zu informieren. Im Ort hieß es “do wohnt der ond do wohnd der ond do wohnd da Hans ond war d Adler ond do war d Krone“. Natürlich erinnerten sich die ehemaligen Fußballer, wie man sich früher beim Kronenwirt in der Schnapse umgezogen hatte. Von wegen Dusche.

Ein letztes Mal wurde die Hauptstraße unfallfrei überquert, flugs das Sportheim aufgeschlossen und nun ging es nahtlos zum gemütlichen Teil über. Um den gestressten Wirt, der schon mittags einem Herzinfarkt nahe war, weil er den vereinseigenen Geldbeutel vermisste, zu entlasten, wurde zur Abholung an der Theke aufgefordert. Ruck-Zuck war man soweit, dass man einander zuprosten und sich darüber freuen konnte, dass der Tag im wohlig warmen Sportheim und nicht im feuchten muffigen Dobeltal endete. So saßen die Wanderer aus beiden Ortsteilen gemütlich beieinander, nicht da die Gäste und dort die Einheimischen, das war spitze, würde Hans Rosenthal rufen.

 

Zünftiger Abschluss im Sportheim.

Das war spitze, sagen auch die DienstagsWanderer, das sagte auch Organisator Joachim und bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme und den gemeinsamen unterhaltsamen Nachmittag. Beim Deißenbauerachtele verlor er etwas das Maß, beim abkassieren der butterlosen Butterbrezeln den Geschäftssinn, denn er verlangte nur den Einkaufspreis ohne jeglichen Aufschlag. Wen wundert’s, dass sein früher Arbeitgeber, bei dem er in verantwortungsvoller Position sein ? Bestes gab, sich nun in Schwierigkeiten befindet. Sei’s drum, es war ein wunderschöner, kameradschaftlicher  Nachmittag an dessen Ende das Versprechen gegeben wurde, sich irgendwann wieder zu treffen. Man wünschte sich friedvolle Weihnachten und ein erlebnisreiches Jahr und machte sich auf den Heimweg. Herzlichen Dank an die Organisatoren.

Liebes Christkind, ich wünsche mir ein Plus auf dem Konto – und ein Minus auf der Waage. Bitte nicht wieder verwechseln. So wie letztes Jahr.

 

 

 

Die DienstagsWanderer unaufhaltsam unterwegs.

Advent, Advent, die erste Kerze brennt.

Dienstag, 03. Dezember 2024

Trotz zweifelhafter Witterung sind die DienstagsWanderer auch im Dezember zahlreich unterwegs. Franz Schäfer organisierte  einen Museumsbesuch in der Klosterbrauerei Alpirsbach. Nach einem kurzen Spaziergang wurde die Gruppe von Museumsführer Arnold Hirsemann per Handschlag begrüßt und mit einer Einführung über den Werdegang der Familie Glauner und der Brauerei informiert.

Mit zum Teil lustigen, lockeren, aber trotzdem fundierten Erklärungen spürte man auch seine Leidenschaft zur Herstellung und Vertrieb des Alpirsbacher Bieres. Fragen wurden professionell beantwortet oder, falls sie zweideutig gestellt wurden, auch mit “ Du mi au“ beantwortet.

Beim Gang durch das Museum, durch das Sudhaus mit seinen kupfernen Braukesseln, durch alte Kellergewölbe mit Schautafeln und den dazugehörigen Informationen des Museumführers gelangte man letztendlich in den “Hobbyraum des Brauereibesitzers“. Whiskyfässer bis unter die Decke. Durchweg nummeriert, mit Inhalts-, Volumen- und Jahrgangsangaben. Das berühmte Alpirsbacher Quellwasser durfte man während der Führung kosten, beim Whisky war es vorbei mit der Spendierfreudigkeit. So ein Pech aber auch. Auch bei der letzten Station gab es nur leere Bierflaschen in verschiedenen Formen und Größen zu betrachten. Fragen wurden nur noch wenige gestellt, denn mit trockenem Mund und am Gaumen festgeklebter Zunge fiel das Reden einfach schwer. Eine sacksteile Wendeltreppe führte dann zur erlösenden letzten Station, in den Schalander. Endlich ein Bier, gekonnt gezapft von Herrn Hirsemann. Auf den Tischen dunkel gerauchte Bauernbratwürste mit Laugenstange. Unter den Bierdeckeln versteckt ein hochprozentiger Bierschnaps, da kam Freude auf. Durst und Appetit waren ja längst vorhanden. Auch ein zweites Bier durfte gewählt werden und so ließ man den Nachmittag in gemütlicher Runde ausklingen. Herzlichen Dank an Organisator Franz und Museumsführer Arnold Hirsemann.

Advent,  Advent, die  zweite Kerze brennt.

Dienstag, 10. Dezember 2024

Wie immer, Abfahrt am Rathaus. Das Fahrgeld wurde der Jahreszeit entsprechend statt mit Euro mit zwei Weihnachtsbredle abgerechnet. Ziel: Parkplatz Stadtmitte Mettstett.

Rund ums Dorf mit Zwischenstopp zum Glühweintrinken am Turm und anschließender Einkehr im Wanderstüble stand auf dem von Albrecht gewählten Programm. Überraschend hatte Albrecht noch eine Führung im Lebenshof Siegel arrangiert, in dem mehrere Wohnungen für Senioren, sowie eine Tagespflege eingerichtet werden. Siegel? Aha, der Vater der berühmten Mettstetter Skispringer. Dass man zuerst darüber sprach und fragte, war ja selbstverständlich.

Volker Siegel erläuterte seine Philosophie die ihn zum Umbau eines alten Bauernhofes mit Aufenthaltsräumen, Küche und Außenbereich veranlasste. An seinen Ausführungen war zu spüren, dass er diese Mammutaufgabe mit Herzblut und großer Zuversicht betrieb. Die Gedanken mancher Wanderer schweiften heimlich schon in die Zukunft, wer wohl als Erster dieses tolle Angebot mit Tagesessen-Tagespflege in Anspruch nehmen darf, möchte, muss.

Interessante Ausführungen von Volker Siegel.
Unterwegs zur Hütte am “Eisernen Alfred”.
Glühweinpause.

Raus ging es dann an die frische Luft, hinaus auf die Felder und gegen den frostigen Nordostwind kämpfend hinauf zum “Eisernen Alfred“. Zwischen rotem oder weißem Glühwein durfte man wählen. Eine Fleißaufgabe mit klammen Fingern die Flasche zu öffnen, den Inhalt in einen Becher zu gießen und dann auch noch den Mikrowellenherd zu bedienen.

Wie viele Becher dürfen rein, welcher der fünf im Kreis stehenden wem gehört, was eigentlich schei..egal war, wie lange heizen lassen, wie die Türe wieder öffnen? Letztendlich genoss man halt den warmen, halbwarmen oder heißen Glühwein, verzog sich teilweise ins Innere der Wanderhütte, wo man sich auch ohne eingeschalteten Heizstrahler etwas aufwärmen konnte. Endlich die Durchsage: Weiter geht’s. Vorbei an den ehemaligen Gaststätten Löwen und Rössle, die wie vielerorts ihre Pforten längst geschlossen haben, wurde das Wanderstüble in der Ortsmitte erreicht. Wohlige Wärme, schön dekorierte Tische mit Butterbrezeln und Erdnüssen drauf, empfingen die frierenden Männer. Christa hatte alles wunderbar vorbereitet und so konnte man zum gemütlichen Teil übergehen. Die Atmosphäre tatsächlich wie in einem “Stüble“, urgemütlich.

Umtrunk im Wanderstüble.

An einem Tisch die Leisen, am anderen die Weisen?! Oder einerseits die Lauten und andererseits ….egal. Es war ein wunderschöner Nachmittag, mit angeregter Unterhaltung, nie langweilig und der, wie so oft, mit einem inzwischen traditionellen Deißenbauerachtele zu Ende ging. Herzlichen Dank an Albrecht und ganz besonders an Christa, die wie schon öfters, die Wanderer bestens versorgte.

Advent, Advent, bald die dritte Kerze brennt.

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