Ein kühler, aber gelungener Nachmittag.

Dienstag, 12. Oktober 2021

Raus aus der Hütte – rein ins Vergnügen.

Oder in den Dauerregen, in den Platzregen? Das war die Frage am Dienstagmorgen. Aber siehe da, wie so oft, Petrus meinte es mal wieder gut  mit den DienstagsWanderern. Am Nachmittag hellte es auf und die geplante Strecke konnte in Angriff genommen werden.

14:00 Uhr. Nur sieben Männer am Rathaus. Absoluter Tiefpunkt. Zuerst gab es für Manne einen lautstarken Rüffel, weil er den versprochenen Kürbis nicht dabei hatte. Manne wies Bruno aber mit klaren Worten in die Schranken. Das konnte ja ein schöner Nachmittag werden.

14:03 Uhr. Keine Bettenhausener, keine Mettstetter, kein Dettinger. Na so was? Doch nach dem ersten Anstieg zum Pfarrhaus standen sie plötzlich da, die Vermissten, die Bequemen,  die nur darauf bedacht waren, keine unnötigen Höhenmeter zu machen. Nach großem Hallo ging es nun die Steige hoch bis zum Ortsende. Erholsam, mit herrlichen Ausblicken hinunter ins Dorf, hinüber zur Ruine Lichtenfels, die jetzt besser zu sehen war als bei der spärlichen, groß angekündigten Beleuchtung am Samstagabend, ging es in Richtung Bettenhausen. Anders als geplant wanderte man frühzeitig bergab. Warum eigentlich? Der Regen konnte nicht der Grund sein, Hitze war es auch nicht. Nein, es war das Wissen,  dass es am Sportplatz etwas zu trinken gibt. Pfui, so kann das nicht weitergehen, am Anfang verkürzen, am Ende abkürzen oder schwach anfangen und dann stark nachlassen.

Am Bänkleweg.

Der Abstieg ins Tal auf dem Bänkleweg erforderte volle Aufmerksamkeit. Nasse Wurzeln, feuchte Äste, schmieriger Waldboden. Eine Herausforderung für die “alten Männer“! Ha, ha. Unfallfrei wurde die Talsohle erreicht und schnurstracks der Sportplatzpavillon angesteuert. Nicht ganz so pompös wie der Baden-Württemberg Pavillon in Dubai, aber immerhin mit Garnituren bestückt.

So lässt es sich aushalten.

Wie es sich für ältere Herren gehört, hatte fast jeder ein Sitzkissen dabei, das unter den strengen Blicken von Bruno auf keinen Fall verkehrt herum auf die Bank gelegt werden durfte.

Spannender Vortrag von Hans.

Dann konnten endlich die Festivität beginnen. Die Kameraden Paul und Ludwig hatten zum Umtrunk eingeladen. Schön, dass es die runden Geburtstage gibt. Kaffee und Kuchen, Bier und Wein, alles da. Kamerad Hans hatte ein informatives Gedicht über die Sturm- und Drangzeiten und über die sportlichen Karrieren der beiden vorbereitet, gespickt mit lustigen Begebenheiten. Das war toll.

Da freut sich der DienstagsWanderer.

Mit großem Appetit wurden die auf dem Grill gebratenen Würste verzehrt und nochmals mit einem Bier nachgespült. Langsam kroch die vom Bach herüberschleichende Kälte an den Waden hinauf, sorgte für leichtes Frösteln und vertrieb so nach und nach die Wanderer.

Ein letztes Achtele an der gedachten Theke und dann überließ man Ludwig und Paul das Aufräumen. Freund Erich aus der Schweiz hat schon immer betont, dass

Kameradschaft ist – wenn der Kamerad schafft.

Herzlichen Dank an die Jubilare.

 

 

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