Landwirtschaftliches Museum Hohenheim

 

Die DienstagsWanderer im Deutschen Landwirtschaftsmuseum

Dienstag, 14. Mai 2024

Wie immer, wenn sich Kamerad Peter aus Stuttgart mit einem Programm-Vorschlag meldet, gibt es kein Halten. So war es auch in dieser Woche. Ein Besuch im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Hohenheim, ein Spaziergang durch den botanischen Garten und selbstverständlich eine zünftige Einkehr meldete sein E-Mail.

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Bin im Ruhestand-ich mach alles-entweder später-oder übermorgen-oder gar nicht.

 

Dienstag, 23. April 2024

Schon gar nicht am Dienstagnachmittag, denn da bin ich mit den DienstagsWanderern unterwegs.

Und das Wort “Langeweile“ kennt man da nicht. Nach zwei anstrengenden Auswärtsterminen war eine kleine Tour im Sommerberg angesagt. Leider waren die traditionellen Schnapstankstellen geschlossen, vermutlich wegen der anstehenden Straßensperrung. Trotzdem wurde frohgelaunt in Richtung “Rotes Reis“ gewandert, irgendwann hinaufgewechselt  zum Wittendorfer Sträßle und durch den Staatswald ging’s zurück zum Kapf. Nach einem kurzen Verschnauferle am Grillplatz wollte ein Teil der Wanderer durch das Tricksche Ziegenparadies eine Abkürzung nehmen. Doch mit altersschwachen Gliedern, operierten Hüften und schmerzenden Knien gelang es nicht, den wolfssicheren Zaun zu überwinden. Irgendwo wurde doch noch ein Schlupfloch gefunden und fast gleichzeitig traf man sich wieder in Kaupps guter Fest-Stube. Bernd hatte die Kameraden zur Einkehr eingeladen. Ob man nun einen Platz in der Loge oder im Parkett ergatterte, war völlig egal. Oberkellner Bernd gab sein Bestes. Kaffee und Schwarzwälder Kirschtorte, zum Bier ein leckeres Stück Flammkuchen und zum Finale servierte er Rollschinken im Brotteig und dazu verschiedene Salate. Sterneköchin Anita bescherte den DienstagsWanderern einen unvergesslichen Nachmittag. Herzlichen Dank.

Dienstag, 07. Mai 2024

“Am Dienstag machen wir eine kleine und einfache Wanderung in Dunningen. Auf der Strecke bekommen wir eine Führung in der Christophoruskapelle durch meinen Schulfreund Gerhard Benner; er war einer der Initiatoren für den Bau dieser Kapelle. Nach der Wanderung ist Einkehr im Brauhaus Wehle geplant; Hemme hat uns angemeldet.”

So lautete die Information von Hans Rebholz. Dunningen und wandern, Kapelle? Da war man schon gespannt. Vom Parkplatz in der Dorfmitte musste zuerst die stark befahrene Durchgangsstraße überquert werden. Für Rentner stets ein kleines Abenteuer. Dann ging es bergauf und da stand sie schon, die Kapelle. Nein, es war die falsche. Weiter, vorbei am Natur-Park, den sich die Natur tatsächlich zurückgeholt hatte. Ein Schild – “Sankt Christophorus Kapelle“. Raus aus Dunningen, raus auf die Felder. Und da stand sie dann auch, aber ganz anders als man sie sich vorgestellt hatte.

Auf einem Hügel, der, wie man später erfuhr, früher das Wasserreservoir von Dunningen war. Rundumsicht, zur Schwäbischen Alb, in den Schwarzwald und sogar zum Rottweiler Turm. Wunderschön. Nach wenigen Minuten traf auch der Schulfreund von Hans ein. Im Halbkreis durften die Wanderer in der Kapelle Platz nehmen und Gerhard Benner begann seine Ausführungen mit der Vorstellung der Gemeinde Dunningen, in die im Zuge der Verwaltungsreform in den Siebzigerjahren die Ortschaften Seedorf und Lackendorf  eingegliedert wurden. Humorvoll erzählte er über den Widerstand der Seedorfer, der aber inzwischen einem guten Miteinander gewichen sei.

Überaus spannend und witzig folgte sein Vortrag über die Entstehungsgeschichte der Christophoruskapelle. Diese entstand aus einer Bierlaune heraus, (vermutlich Wehle-Bier, das der Bruder von Franz Vogt damals gebraut hat), durch die Einheirat eines Bayern, die damit verbundenen Wallfahrten nach Altötting und letztendlich durch die Hartnäckigkeit von 15 Männern und einer Frau, die sich dieser Idee, eine Kapelle zu bauen, verschrieben hatten. Amüsant die Aussagen und Einwände der skeptischen Dunninger Bürger, die dann später aber doch zu den begeisterten Bewunderern überliefen.

Auch das Innere der Kapelle, das durch den Rottweiler Künstler Tobias Kammerer gestaltet wurde, war sehr eindrucksvoll. Die Glasfront um den Altar erlaubt den Gläubigen auch während der Messe einen schönen Ausblick in Gottes freie Natur. Nach dem gemeinsamen Singen des Liedes “Großer Gott wir loben dich“ ging es noch hinunter in die Katakomben, in deren Gewölbe jährlich auch Kunstausstellungen stattfinden. Ein letzter Blick zum Glockenturm, ein Gruppenfoto auf der Treppe neben der rustikalen Christophorus Statue und zum Abschied ein Schnäpsle von Lothars Kollegen und Freund.

Vorbei an blühenden Rapsfeldern ging es zurück zum Dorf und unverzüglich hinein in die Braustube Wehle. Mit deftigen Pizzen und Nudelgerichten und wie immer mit angeregter Unterhaltung ging ein toller Nachmittag zu Ende. Herzlichen Dank an Hans und seinen Schulfreund Gerhard Benner.

 

 

 

 

April, April………

So, der 1. April ist vorbei.

Ab jetzt lügen wir wieder zweckmäßig und zielführend und nicht nur aus purem Spaß.

Sonja Faber-Schrecklein hatte leider an diesem außergewöhnlichen Datum ihren Besuch bei den DienstagsWanderern kurzfristig abgesagt. Schade.

Dienstag, 02. April

Nach Bettenhausen sollte es gehen. Klaus hatte die Kameraden ins Narrenstüble der Schnecken zum Umtrunk eingeladen. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Nur was für einer? Der Einstieg auf dem Bänkleweg ging ja noch, aber der zweite Abschnitt hinauf zum oberen Buchweg war eine Katastrophe. Tiefe, nasse, schmierige Fahrspuren. Fast nicht begehbar. Wo ein Wille…., na ja, irgendwann standen die Wanderer dann doch oben an der Abzweigung. Stollen unter den Schuhen, Hosenbeine verdreckt, durchgeschwitzt, aber trotz allem gut gelaunt. Entspannt ging es dann am Hang entlang zum Fürnsaler Sträßle und die Steige hinunter nach Bettenhausen. Im nassen Gras wurden die Schuhe noch notdürftig gesäubert und somit konnte getrost zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Im wohnlichen Narrenstüble durften die Senioren sogar altersgerecht beim Bier zwischen Zimmertemperatur und kalt wählen. Fritz freute sich ganz besonders, dass er wieder mal in seinem früheren Sitzungszimmer residieren durfte. Deshalb wurde ihm auch der Platz am oberen Tischende zugewiesen. Allerdings gingen seine Informationen aus seiner Bürgermeisterzeit völlig unter, denn die Unterhaltungen wurden dermaßen laut geführt, dass man maximal seinen Nebensitzer verstehen konnte.

Bestens versorgt im Narrenstüble der Schnecken.

Inzwischen hatte Elisabeth den Dampfkessel zum Kochen gebracht und endlich wurde es leiser, denn leckere Würste und Wecken wurden serviert. Dann auch noch eine zweite oder gar eine dritte Wurst. Klar, nach so einer anstrengenden Tour da schmeckte es halt und für den Heimweg mussten  ja auch noch Reserven angelegt werden. Nach dem zweiten oder gar dritten Bier war dann auch das Flüssigkeitsdepot gut gefüllt und mit einem Dankschön an Klaus verließ man die gute Stube und es ging mit raumgreifenden Schritten an der Glatt entlang zurück nach Leinstetten.

Dienstag, 09. April

Stadtführung in Rosenfeld.

Rosenfeld? Wie, was, wer? Es war Gotthards Idee. Und es war eine richtig gute Idee. Geführt von seinem ehemaligen Arbeitskollegen Karl-Heinz Leopold lernte man das Städtchen Rosenfeld und seine Geschichte kennen. Am Treffpunkt in der Stadtmitte grüßte schon das Lehner Brauhaus, aber es ging zwei Gassen weiter zum Rathausplatz und somit war man auch schon in der schönen Altstadt von Rosenfeld mit ihren historischen Gebäuden angelangt.

Karl-Heinz begrüßte die Gruppe vor dem neuen Rathaus, in dem er über Jahre hinweg als Ratsmitglied unter anderen auch mit dem in Leinstetten von Fritz ausgebildeten Manfred Benkendorf residierte.

Danach begann er mit seinen hochinteressanten Ausführungen über die historischen, bestens erhaltenen und gepflegten Bauten, die vor Jahrzehnten schon fast zum Abbruch freigegeben waren, dann aber mit der Abwahl des damaligen Bürgermeisters doch noch erhalten blieben.

Das Alte Rathaus gegenüber wurde 1687 erbaut und beherbergt den repräsentativen historischen Sitzungssaal, der in heutiger Zeit als Raum für die standesamtlichen Eheschließungen genutzt wird.

Das Ursulahaus ist vermutlich die Wiege der Ursula von Rosenfeld, der Stammutter der Großherzöge von Baden.

Der imposante Fruchtkasten, ebenfalls in der Frauenberggasse, diente im Mittelalter als Getreidelager für Notzeiten. Heute beherbergt das monumentalste Gebäude der Altstadt das Heinrich-Blickle-Museum.

Die Alte Apotheke, erbaut 1244, ist das älteste, noch erhaltene Steinhaus Süddeutschlands.

Die Alte Gerbe ist ein imposantes Gebäude in der historischen Mömpelgardgasse mit einem gußeisernen Brunnen.

Die Evangelische Stadtkirche in Rosenfeld aus dem 15. Jahrhundert ist eine Saalkirche mit zweigeschossiger Vorhalle, die am Stadteingang gemeinsam mit dem Brunnen ein markantes, weithin sichtbares Zeichen setzt.

Mittelpunkt ist der Marktplatz aus dem 16. Jahrhundert, mit einem von 13 fließenden Brunnen der Stadt.

Das etwa 500 Jahre Alte Spital bietet heute Raum für die Stadtbücherei, den DRK Ortsverein, einen Bürgersaal sowie eine Galerie.

Während des Rundgangs erfuhren die Teilnehmer noch vieles über die ehemalige Reichsstadt, ihre eingeengte Lage, die Stadtmauer, das Bubenhofer Täle, aus dem in früheren Zeiten vierspännig die Postkutsche von Thurn und Taxis hochgezogen werden musste, über das neue Rosenfeld, die Industrieansiedlungen und das neue Wohngebiet.

In den alten Gemäuern des “Backhaus Mahl“ fand natürlich noch die traditionelle Einkehr statt. Danach bedankte sich Organisator Gotthard im Namen der DienstagsWanderer bei Karl-Heinz für die perfekte Stadtführung mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen beim  Pfingstmarkt in Leinstetten.

 

Erlebnisse der besonderen Art.

 

Vom “Schwarzen Mann“ bis zur Synagoge.

Dienstag, 27. Februar 2024

Das Schornsteinfegermuseum in Villigendorf stand bei den DienstagsWanderern auf dem Programm. Was wird es wohl zu sehen geben außer alte, verrußte Ofenrohre und mit Glanzruß behaftete Kamine? Aber hallo. Nachdem man sich im gemütlich eingerichteten Eingangsbereich niedergelassen hatte und durch die Frau des “Schwarzen Mannes“ mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen versorgt wurde, stand er plötzlich da in seinen Originalklamotten, mit Schultereisen und Besen, mit goldenen Knöpfen an der Jacke, einem Gürtel mit goldener Schnalle, einem weißen Mundtuch und natürlich mit Zylinder.

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Hüttenzauber oder von Hütte zu Hütte

Zwei perfekte Nachmittage.

Dienstag, 30. Januar

Gutes Wetter, gut aufgelegte Kameraden, was konnte da noch schief gehen? Über den Bentweg wurde gemütlich durchs fast frühlingshafte Glatttal gewandert. Nach kurzem Anstieg ging es am Hang entlang in Richtung Bettenhausen. Und was für ein Zufall. Kurz vor dem zweiten Anstieg stand ein Tischlein bei Kamerad Klaus auf der Terrasse und was für eine Freude, als Elisabeth ein Tablett mit übergroßen Schnapsgläsern und zwei Flaschen herausreichte.

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Die DienstagsWanderer auch 2024 wieder motiviert unterwegs

Vorbei waren die Weihnachtstage, vorbei der Jahreswechsel, vorbei die Langeweile.

Am 2. Januar war wieder wandern angesagt, damit es daheim bloß nicht  zu diesem Dialog von Loriot kommen kann:

Berta: “Herrmann?”
Hermann: “Ja?”
Berta: “Was machst du da?”
Hermann: “Nichts!”
Berta: “Nichts? Wieso nichts?”
Hermann: “Ich mache nichts!”

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Zwei recht unterschiedliche Nachmittage der DienstagsWanderer.

 

Die DienstagsWanderer auf  Viertele-Tour.

Dienstag, 10. Oktober

Zum dritten Mal bei den Mädels im Currle-Besen in Uhlbach. Da kann man schon von Tradition reden. Und die musste natürlich gepflegt und begossen werden. Gespannt stiegen die Wanderer in Horb in den Zug. Wird er durchfahren zum Hauptbahnhof in Stuttgart oder muss unterwegs auf den Schienenersatzverkehr umgestiegen werden? Weder in Bondorf, noch in Herrenberg gab es diesbezüglich eine Durchsage und so durfte Peter die Gruppe in Stuttgart in Empfang nehmen.

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Schade, für eine Übernachtung der DienstagsWanderer im Hotel Bareis hat es nicht gereicht.

Wanderung im urigen Buhlbachtal.

Dienstag, 26. September

Diese Woche vertrauten sich die DienstagsWanderer Wanderführer Gotthard an. Irgendwie war man skeptisch, ob er sich dieser Verantwortung bewusst ist. So wurde festgelegt, falls das Endziel erst nach Einbruch der Dunkelheit erreicht werden würde, dass eine Übernachtung im Bareis auf seine Kosten unumgänglich wäre.

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